Natürliche Landschaft erhalten Nachhaltigkeit bewahren
Interessengemeinschaft
zum Erhalt der natülichen Landschaft Kendlmühlfilzen
Interessengemeinschaft zum Erhalt
der natürlichen Landschaft des
größten Hochmoors Bayern,
unserer Kendlmühlfilzen
Um was geht's?
Kurz und knapp...
Im Energie-Atlas Bayern des Freistaats Bayern zur Energiewende wird fast das gesamte Gebiet entlang der Kendlmühlfilzen
von Rottau, Klaushäusel, Hindling und über Moosbach hinaus als geeignet für "Freiflächen-PV" (FF-PV) ausgewiesen.
Ausgenommen sind lediglich die Überschwemmungsgebiete.
Das bedeutet, dass entlang dieser gesamten Strecke des Moorrundwegs, theoretisch auf der einen Seite das Naturschutzgebiet
und auf der anderen Seite Freiflächen-PV oder Agri-PV Anlagen gebaut werden können.
Dazu sagen wir: "So bitte ned!"
Wir betrachten dieses Gebiet als besonders schützenswert, wichtig für den Tourismus
und sind glücklich in einer solchen natürlichen Landschaft zu leben.
Deshalb setzten wir uns dafür ein, dass die Gemeinde Grassau dieses Gebiet vor dieser Maßnahme schützt.
Wenn Ihr Euch anschließen wollt, werdet Teil unserer Interessensgemeinschaft!

im Detail...
Es dürfen nicht nur wirtschaftliche Faktoren bewertet werden!
Um echte Informationen zu bekommen, Missverständnisse zu verhindern und richtige Entscheidungen treffen zu können, ist es zwingend erforderlich die richtigen Fragen zu stellen.
Deshalb darf die Frage zum Thema Energiewende nicht sein: "Wo kann Photovoltaik gebaut werden" sondern:
"Wo kann Photovoltaik gebaut werden, ohne andere für Bayern, Gemeinden und Bürger
wesentliche Interessen, dauerhalft zu schädigen?"
Der Freistaat Bayern
hat zur Realisierung der Energiewende den Energie-Atlas Bayern des Freistaats Bayern erstellt.
Hier werden die Flächen Bayerns nach verschiedenen Kriterien (Katalog siehe Energie-Atlas Bayern) bewertet und klassifiziert.
Unter dem Punkt: "PV-Freiflächenkulisse" geht's darum, welche Gebiete nach dem Kriterienkatalog für FFPV geeignet sind.
Demnach wird fast das gesamte Gebiet um das Naturschutzgebiet Kendlmühlfilzen (die grünen Bereiche)
- also von Rottau über Klaushäusel nach Hindling und über Moosbach hinaus -
als "Für Freiflächen-PV voraussichtlich geeignete Fläche basierend auf Kriterienkatalog" ausgewiesen.
Ausgenommen sind lediglich die Überschwemmungsgebiete, die im UmweltAtlas des Bayerisches Landesamt für Umwelt
eingezeichnet sind.
Das bedeutet, dass entlang dieser gesamten Strecke des Moorrundwegs, theoretisch auf der einen Seite das Naturschutzgebiet
und auf der anderen Seite Freiflächen-PV oder Agri-PV-Anlagen gebaut werden könnten.
Da sagen wir: So bitte ned!
Die Gemeinde Grassau
Die Gemeinde Grassau hat eine "Standortanalyse Energie im Markt Grassau" durchgeführt und veröffentlicht.
Die Basis und das Ergebnis ist weitgehendst Deckungsgleich mit der Aussage des Freistaats Bayern.
Wichtig ist anzumerken: In beiden Analysen geht es um Zitat Seite 11:
"Errichtung von klassischen Freiflächen-PV-Anlagen (keine Sonderformen)"
also nicht um Agri-PV-Anlagen.
Da die Auswirkungen der Grassauer Standortanalyse mit denen des Energie-Atlas identisch sind sagen wir:
So bitte ned!
In der Sitzung des Bauausschusses vom 23.07.2026 wurde genau eine solche Bauvoranfrage zur Errichtung einer
Agri-PV Anlage in Hindling, entlang dem Tennbodenbach, angrenzend Hindlinger Bach gestellt.
- Dieser wurde einstimmig zugestimmt.
Es ist derzeit "nur" eine Bauvoranfrage. Also noch nichts entschieden, genehmigt oder dergleichen.
Aber es kann der Anfang oben beschriebenen möglichen Szenario sein!
Öffentlich bekannt, wurde davon unser Wissen nichts.
Da sagen wir: So bitte ned!
Grassau lebt vom Tourismus
- Das ausgewiesene Gebiet ist der Zugang und Bestandteil des Moorrundwegs, der von der Gemeinde und vielen touristischen Veranstaltern beworben wird.
Im Artikel des Ökomodell Achental e.V. in der Gemeindezeitung 16/2026 - Seite 25 wird mit Recht von "Naturparkcharakter" gesprochen.
Unzählige private Berichte im Netz erzählen von der schönen Landschaft. - In der Gemeindezeitung 14/2026 - Seite 7ff "Mittelklassehotel" wird erwähnt: "...Vor allem Radtouristen finden kaum geeignete Aufenthaltsmöglichkeiten..." Genau das sind die Nutzer des Moorrundwegs!
- Für fast alle Radtouristen im Achental ist die Route über den Steinbrückweg der Highway zum Chiemsee oder in die
nördlichen Bereiche. - Für Einheimische wie unsere Gäste des gesamten Achentals ist die Kendlmühlfilzen - ob per Rad, zu Fuß, mit Kind, oder Hund -
wohl DAS Erholungsgebiet. Dies Endet aber nicht am ausgewiesenen Naturschutzgebiet. Dazu gehören alle angenzenden
Bereiche, der freie Blick in die Berge, über die Wiesen...in die freie Natur.
Man könnte noch viele weitere Punkte anführen, das Ergebnis bleibt gleich:
Unabhängig davon ob Eine oder mehrere Freiflächen-PV oder AgriPV Anlagen in diesem Gebiet gebaut werden,
sie verschandeln das Landschaftsbild, zerstören den Naturparkcharakter und beeinflussen somit den Tourismus und die
Lebensqualität der Einheimischen negativ.
Deshalb sagen wir: "So bitte ned" zum Bau von Freiflächen- oder Agri-PV Anlagen in der Kendlmühlfilzen
Was wollen wir?
Den möglichen Verbau des Gebiets um die Kendlmühlfilzen mit Freiflächen-PV oder AgriPV-Anlagen
aktuell und für die Zukunft verhindern.
Das bedeutet:
- Die Gemeinde Grassau dazu bringen entsprechende Maßnahmen / Beschlüsse zu fassen oder Verordnungen zu beschließen,
dass keine Freiflächen-PV oder Agri-PV Parks im Gebiet Kendlmühlfilzen gebaut werden dürfen.
- Den Freistaat Bayern aufzufordern, den Kriterienkatalog für PV-Freiflächenkulisse zu überarbeiten bzw. verfeinern.
Wenn auch Ihr sagt: "So bitte ned", werdet Teil unserer Interessensgemeinschaft!
Was fordern wir?
Für die Genehmigung von Freiflächen-PV Anlagen jeglicher Art im Voralpenraum:
- 1) Transparenz bei Anträgen, Verfahren und Genehmigungen.
- 2) Frühzeitige und umfassende Information an die Bürger und deren Einbindung.
- 3) Stärkere Gewichtung der Integrität in Landwirtschaft, Tourismus, Landschaft und Nachbarschaft.
- 4) Berücksichtigung der Nah- und Fernwirkung auf touristische Landschaftsräume.
- 4) Im Vorfeld: Betrachtung der Gesamtwirkung mehrerer Anlagen.
- 5) Verbindlicher Mindestabstand von 200m zu Wohngebäuden
- 6) Starke kommunale Steuerung der Standorte.
- 7) Verbindliche Rückbaupflicht und deren finanziellen Absicherung.
Wenn ihr auch dafür seit: werdet Teil unserer Interessensgemeinschaft!